Outback mit Mulgas Adventures Tours

Am Samstag flog ich mit Pia zum Uluru – Ayers Rock. Wir machten die Tour mit Mulgas Adventure Tours. Unser Fahrer Locky holte uns am Flughafen ab und im Bus sollte jeder erstmal seinen Namen ans Fenster schreiben, damit jeder weiß, wer wer ist. Der Bus war für ca. 20 Personen ausgelegt. Wir waren allerdings nur 11 Personen. Somit eine schöne kleine Gruppe. Als erstes ging es direkt zum Uluru. Wir erfuhren viel über die Anangu Leute. Aborigines die hier im Outback lebten und ihre Geschichten zum Uluru. Wir sahen Malereien von ihnen an den Wänden und man erklärte uns, wie sie lebten, jagten und ihre Kultur. Dabei sahen wir eine King brown Snake, eine hoch giftige Schlange. Spätestens jetzt waren wir im Outback angekommen. Wir umfuhren den Uluru einmal und stiegen immer wieder aus, um uns ihn auch von nahem anzusehen. Was uns schnell auffiel, es war viel grüner als wir es erwartet hatten. Ich dachte immer da ist ein Fels in einer roten Wüste, ohne Baum und nichts was Schatten spenden könnte. So war es definitiv nicht. Wir hatten immer Temperaturen von 42-44 Grad Celsius. Das war schon ganz schön heiß. Was aber noch viel schlimmer war, waren die Fliegen. Es gibt da unglaublich viele Fliegen, die einem in die Ohren, Augen und Mund fliegen wollen. Das nervt extrem. Es gibt Netze für das Gesicht, auch wenn es dumm aussieht, ich wäre froh gewesen eins zu haben. Ansonsten empfiehlt sich unbedingt ein Hut, Sonnenbrille, Sonnencreme und VIEL Wasser 😉 Zum Sonnenuntergang fuhren wir zu einem Platz mit super Aussicht auf den Uluru. Dort kochte uns Locky auch das Abendessen – leckere Burritos. Es gab Sekt um diesen tollen Moment noch mehr zu genießen. Ich war super positiv überrascht vom Uluru und bin froh, ihn nun doch gesehen zu haben. Er hat etwas magisches. Am Abend gingen wir in unser Camp, um in unseren Swag’s unter dem Sternenhimmel zu schlafen 😁 Okay – ja ich geb es zu, Angst hatte ich schon, dass sich eine Schlange oder Spinne zu mir kuschelt in der Nacht 🙈 Am nächsten Tag standen wir 5Uhr morgens auf, um den Sonnenaufgang mit Blick auf den Uluru zu genießen.

Danach ging es auf eine 3 stündige Wanderung in Kata Tjuta. Auch hier wieder wunderschöne rote Felsen und um jede Ecke wartete ein neuer schöner Anblick. Auch Tiere haben wir wieder gesehen, u.a. 1 Perentie und mehrere Bearded Dragon. Mittags gab es Kamelburger. Ja sie waren lecker 😉 Nachmittags fuhren wir ca. 300km Richtung Kings Canyon. Unterwegs stoppten wir kurz um den Ausblick auf Mount Conner und einen Salzsee zu genießen. Am Nachmittag konnten wir zur Erfrischung in den Pool springen. Am Abend machten ein Lagerfeuer und BBQ. Alle halfen mit und so gab es Salat, Würste, Känguru Steaks, frisches selbstgemachtes Brot, Kartoffelbrei… Alles super lecker! Am nächsten Morgen hieß es 4.30Uhr wecken, denn Kings Canyon wartete auf uns und wieder 3h wandern gehen. Der Anfang war schwierig, den es ging direkt steil den Berg hinauf. Oben wurden wir mit einem herrlichen Sonnenaufgang belohnt, der den Canyon rot erleuchten ließ. Auch hier war es wieder unglaublich schön. Die Bilder können die Schönheit gar nicht wiedergeben. Hier kam dann auch nochmal ein Ring tailed Lizard vorbei. Nachmittag gingen wir nochmal in den Pool und wir fuhren dann Richtung privates Bushcamp von Mulgas Adventure Tours. Zuvor war es immer wie ein großer Zeltplatz. Nun aber irgendwo im nirgendwo 😁 wir machten Lagerfeuer, es gab Bolognese. Wir fragten Locky über die Aborigines aus, bestaunten den Sternenhimmel und gingen irgendwann schlafen. Hier gab es auch keine Duschen mehr, nur noch ein Plumpsklo. Am nächsten Morgen wachte ich schon zur Dämmerung auf. Ich hörte Geräusche. Ich wusste es würde vom Mülleimer kommen. Ich sah vorsichtig rüber und da saß ein Dingo und aß unsere Nudeln. Ich wusste nicht ob ich los schreien soll oder lieber ruhig bleiben soll. Ich blieb ruhig und beobachtet ihn. Er kam bis auf ca 1.5m ran, ich setzte mich auf und wir starrten uns eine gefühlte Ewigkeit an. Ich hatte Angst, aber gleichzeitig schien er Null aggressiv zu sein. Er drehte sich schließlich weg lief noch ca. 3 Runden um uns herum und verschwand schließlich. Mittlerweile wurden auch die anderen von den Fliegen geweckt, die zum Sonnenaufgang anfingen ihr Unwesen zu treiben. Zudem hatte der Dingo Locky’s Flipflop geklaut. Scheinbar mögen Dingos Schuhe. Ich fand ihn aber wieder, da ich gesehen hatte wo der Dingo lang lief.
Abschließend fuhren wir zurück zum Uluru, machten Pancakes und genossen unser letztes Frühstück hier. Die 4 Tage im Outback waren jeden Cent Wert. Das Ganze hat 439$ gekostet. Für das was wir gesehen und erlebt haben, der absolute Hammer. Locky hatte ein unglaublich gutes Wissen über die Geschichte, Geologie, Tiere, Pflanzen, Aborigines,… Einfach alles hat gestimmt. Zudem war das Essen super lecker, es gab immer Salat und Obst. Bei den Wanderungen Snacks. Wasser gab es auch immer eisgekühlt. Es war wirklich toll und ich bin froh, dass ich diese Tour mitgemacht habe!

2 Gedanken zu “Outback mit Mulgas Adventures Tours

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