Rangiroa

Am Dienstag flog ich ca. 1h nach Rangiroa. Das größte Atoll des Tuamotu Archipels.

Ich wurde von Ludwig und Maud am Flughafen mit einer Blumenkette empfangen. Wir fuhren in Ludwigs Haus und dort warteten noch 4 andere Couchsurfer. Couchsurfen bedeutet, dass man bei Leuten auf der Couch bzw. im Gästezimmer kostenlos übernachten kann. Bei Ludwig haben wir immer gemeinsam gekocht und gegessen. Ich brachte als Gastgeschenk eine Flasche Wein mit, die wir gleich am ersten Abend leerten und man unterhielt sich über seine Reisen. Alle anderen Couchsurfer waren etwa in meinem Alter, auch langzeitreisende und sprachen französisch. Aber jeder unterhielt sich mit mir und ich fühlte mich gleich wohl.

Ludwig stellt seinen eigenen Honig her. Er zeigte mir den Raum, wo er den Honig abfüllt. Ich durfte Bienenwaben probieren. Diese schmeckten sehr lecker, der Honig natürlich auch. Ich half Ludwig ein wenig, als Dankeschön, dass ich bei ihm schlafen durfte.

Die nächsten Tage ging ich 7x mit dem Rangiroa Diving Center tauchen. Rangiroa ist dafür bekannt, dass man mit Delfinen tauchen kann und sie unglaublich nah kommen und gestreichelt werden wollen. Ich bekam auf Grund der Anzahl der Tauchgänge eine Leih Gopro kostenlos für die Tauchgänge dazu. Darüber war ich sehr glücklich! 😬😉 Leider bekam ich nur einen Delfin zu Gesicht und der war sehr weit weg.

Im ersten Moment dachte ich allerdings es ist ein Wal. Denn diese Delfine können bis zu 4 Meter lang werden.

Die Tauchgänge fand ich generell bisher am schönsten in Französisch Polynesien. Denn wenn man ehrlich ist, hätte man die Haie in Tahiti nicht gefüttert, wäre es da auch nicht so toll gewesen.

Ich sah große Schwärme Grauhaie, Barracudas und Adlerrochen. Zudem Moränen, Napoleons, Riffhaie und so einige schöne bunte Fische.

Abends setzen wir uns immer alle an den Tiputa Pass, um Delfine beim Springen zu beobachten. Dieser Pass ist eine Meeresverbingung zwischen Ozean und Lagune. Je nach Gezeiten, kann man den Pass betauchen, was ich auch einige Male tat. Teilweise sprangen bis zu 4 Delfine gleichzeitig. Das war super schön!

In Rangiroa konnte ich des öfteren beobachten, wie Schwarzspitzenriffhaie bis ganz nah ans Ufer kommen.

Auch so fand ich Rangiroa sehr schön. Die Insel ist teilweise super schmal. Ludwigs Haus war am Meer, wenn ich auf die Hauptstraße ging, konnte ich das Meer auf der anderen Seite sehen.

Mittags gingen wir von der Tauchschule aus Essen. Ich gönnte mir einen Burger.

An einem Abend gingen wir ins Ia Ora Hotel, um uns eine polynesische Tanz Vorführung anzuschauen. Dieses Hotel war richtig schön, aber nichts für meinen Geldbeutel. Wir kauften jeder ein kleines Bier für 6Euro, um da sein zu dürfen und genossen den Abend. Der Glasboden in der Bar am Meer hat mir besonders gut gefallen! 😍 Abends tummelten sich da kleine Riffhaie.

Beim Abflug hatte ich nochmal einen richtig tollen Blick auf die Insel und die ganze Lagune. Dabei kann man auch sehen, wie klein die Insel tatsächlich ist.

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