Bora Bora

Am Sonntag flog ich von Raiatea nach Bora Bora. Ich war super aufgeregt, denn warum auch immer, war für mich Bora Bora immer das Ziel schlecht hin! Was nicht erreichbar schien. Gut von Deutschland aus ist es extrem weit weg und sehr teuer, um überhaupt erst einmal dahin zu kommen.

Am Flughafen angekommen, muss man circa eine halbe Stunde mit dem Boot auf die Hauptinsel fahren. Der Flughafen liegt auf einer anderen Motu – Insel. Das Boot ist kostenlos und fährt immer wenn ein Flugzeug kommt bzw. geht. Am Hafen wurde ich von Vincent abgeholt. Bei ihm schlief ich 3 Tage als Couchsurfer. Auf einem Sitzsack, zu einem Bett ausgebreitet im Wohnzimmer, keine 3 Meter vom Meer entfernt.

Am nächsten Tag ging ich tauchen. Leider war der erste Tauchgang nicht sonderlich toll, da ich mit sehr unerfahrenen Tauchern zusammen in einer Gruppe war und ein Pärchen auf einmal zusammen unkontrolliert auftauchte. Dadurch wartete der Rest von uns lange in der Tiefe, bis den anderen die Luft ausging und der Tauchgang schließlich beendet wurde. Ziemlich verärgert ging ich auf das Boot zurück, denn Tauchen in Bora Bora ist sehr teuer und dann möchte man gewiss keinen schlechten Tauchgang haben! Für den zweiten Tauchgang durfte ich mit der anderen Gruppe tauchen, was um einiges besser war! Wir sahen 3 Zitronenhaie, Schwarzspitzen Riffhaie, Manta Rochen und Nudis. Eine Kamera hätte man leihen können für 50Euro. Ich entgegnete nur, dass ich die Kamera nicht kaufen möchte! Für mich sind die Preise auf Bora Bora einfach nur eine Frechheit und total überzogen!

Den Nachmittag verbrachte ich gemütlich im Haus.

Am nächsten Tag machte ich eine Tour in der Lagune von Bora Bora. Leider war das Wetter nicht so gut.

Wir gingen schnorcheln mit Fischen.

Schnorcheln mit Schwarzspitzen Riffhaien und Rochen.

Anschließend gingen wir mit Adler Rochen schnorcheln.

Dann machten wir Pause auf einer Motu. Das Wetter hatte sich etwas gebessert und wir hatten einen tollen Blick auf Bora Bora.

Uns wurde erklärt, wie man einen Pareu herstellt. Hier wird es anders gemacht als auf den Cook Inseln. Und zwar wird hier das Tuch in Farbe getunkt, anschließend die Motive auf gelegt und durch die Sonne getrocknet. Außerdem wurde uns gezeigt, wie man die Pareu’s unterschiedlich tragen kann.

Danach gab es leckeres polynesisches Buffet. Ich liebe das Essen hier!

Anschließend verließen wir die Lagune, um mit den Zitronenhaien schnorcheln zu gehen. Das war ein Spektakel nochmal! Der absolute Wahnsinn!

Am nächsten Tag, als ich Bora Bora wieder verließ, war natürlich bestes Wetter.

Ich saß auf der richtigen Seite im Flugzeug, um tolle Luftaufnahmen machen zu können!

Wir überflogen auch Raiatea und Tahaa.

Was ich nicht wusste, wir landeten in Moorea zwischen, um dann nochmal 8 Minuten nach Tahiti zu fliegen. 😂

Bora Bora war sehr schön! Aber ich denke, für mich ist Preis – Leistung nicht gerechtfertigt. Die Bungalows auf dem Wasser sind zweifelsohne wunderschön, aber wenn da teilweise 30-40 Stück in einer Reihe sind, ist es für mich nicht mehr toll! Bora Bora ist ein Paradies für Reiche, was hoch gehypt wird. Ich denke, wenn man ein Paradies für weniger Geld, mehr Ruhe und Privatsphäre sucht, ist man auf den anderen Inseln besser beraten. Letztlich muss sich aber jeder sein eigenes Bild davon machen. 😉 Ich bin froh es gesehen zu haben, aber meine Favoriten sind Raiatea und Rangiroa von den gesehenen Inseln.

Zurück auf Tahiti holte mich Claude ab und wir gingen in den Yachtclub mein Lieblingsessen „Possion Cru à la Tahitienne“ essen. Das ist der rohe Thunfisch mit Salat und Kokossoße.

Anschließend besichtigten wir den Markt von Papeete, wo ich mir ein neues Fußbändchen und eine letzte Pampelmuse kaufte.

Einen tollen Blick hatte ich von meinem Bett auf Moorea.

Am nächsten Tag besichtigten wir den Leuchtturm von Tahiti.

Wir hielten auch nochmal am Blow Hole.

Danach fuhren wir zu einem schönen Wasserfall.

Anschließend wollten wir zum Restaurant Belvédère, welches auf 600 Metern liegt und eine tolle Aussicht auf Papeete bietet.

Unterwegs sahen wir ein Pärchen welches die Hand raus hielt, um mitgenommen zu werden. Claude fragte mich, ob ich anhalten möchte und schon bremste ich und wir waren zu viert. Da sie erst eine Woche in Französisch Polynesien waren, nahmen wir sie gleich mit auf den Berg.

Hier aßen wir auch. Das Essen war sehr lecker, jedoch sehr teuer für eine recht kleine Portion.

Was hier neben der Aussicht noch der absolute Knaller war, war die Toilette. Diese war mit Aussicht und Nähmaschine. So etwas habe ich im Leben noch nicht gesehen.

Papeete von oben.

Nun ist meine Zeit in Französisch Polynesien rum – 5.5 Wochen, 5 Inseln, 19 Tauchgänge, 2 Workaways. Ich hatte hier einige Höhen und Tiefen. Das Land hat viel zu bieten… tolle Inseln, wunderschöne Lagunen, schöne Landschaften, leckeres Essen… Die Art wie ich hier gereist bin, ein Mix aus Workaway und Couchsurfen, fand ich klasse, da es meinen Geldbeutel doch sehr verschont hat und ich das Land so auf eine ganz andere Art und Weise kennen lernen konnte, als es in einem Hotel möglich gewesen wäre. Natürlich habe ich auch ein paar ganz tolle Menschen kennengelernt, die mir viel weiter geholfen haben, wenn es mit der Sprache oder sonstigem gehapert hat. Ich hoffe irgendwann zurück kommen zu können und vielleicht speziell im taucherischem mehr Glück zu haben.

Mauruuru – Danke Französisch Polynesien für eine tolle Zeit!

4 Gedanken zu “Bora Bora

  1. Das Klo is doch sehr praktisch ☝🏼☝🏼 Wenn z.B. de Hose kaputt is, kannste die nähen und nebenbei das Geschäft verrichten – spart Zeit 😂😂😂
    Wohin führt Dich denn der nächste Flug? 🤔😉

    Gefällt 1 Person

  2. Schoen, dass es Dir gefallen hat. Aber nun wird es bald Zeit zurueckzukommen, wir freuen uns schon auf Dich. Liebe Gruesse und pass auf Dich auf, mit all den Haien und so 🙂

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s