2. Monat in Labuan Bajo

Nun habe ich schon lange nichts mehr von mir hören lassen. Nach wie vor bin ich in Labuan Bajo, um meinen Divemaster zu machen. Die letzten vier Wochen waren ein wenig holprig. Als ich von der Tauchsafari zurück war, war ich wieder auf dem Tagesboot unterwegs. Habe weiter meine Tauchmappen geübt, Briefings gehalten und geguidet.

Leider gab es dann eine Woche, in welcher unser Boot kaputt war und ich dadurch nicht tauchen konnte. Ich beschloss dann letztendlich mir ein wenig die Umgebung anzusehen und mietete mir einen Rollerfahrer, der mich nach Wae Rebo, ein traditionelles Dorf, fahren sollte.

Nach 3h schöner Fahrt durch Berge und tolle Landschaften, rutschten wir nach einer Kurve weg und fielen hin. Ich blutete am Knie und am großen Zeh und hatte weitere Schürfwunden. Wir probierten noch weiter zufahren, aber der Fahrtwind in den Wunden tat so weh, dass ich ihm sagte, dass ich zurück nach Labuan Bajo möchte. Es hätte auch nichts gebracht weiter zu fahren, denn um in das Dorf zu gelangen, hätte ich am nächsten Tag wandern müssen und das war nicht drin. Also hielten wir das nächste Auto an und es brachte mich zurück nach Labuan Bajo ins Krankenhaus, um die Wunden zu reinigen und abzuklären, dass mir auch sonst nichts fehlt. Es war sehr schmerzhaft, aber zum Glück ist nichts schlimmeres passiert. Drei Wochen später ist auch fast alles komplett verheilt. Das Krankenhaus war auch echt sehr modern eingerichtet, sogar mit Rohrpost.

Somit war ich natürlich noch eine weitere Woche an Land gefangen und verbrachte viel Zeit in der Office, um Gäste zu beraten und für unsere Tauchschule zu gewinnen.

Nach einer Woche ging ich dann nochmals auf die Tauchsafari mit der Mastro Aldo. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen. Es war zwar schmerzhaft immer wieder in den Taucheranzug rein und raus zu kommen, aber andererseits heilten durch das Meereswasser die Wunden auch schneller und ich wollte ja wieder ins Wasser. Also Augen zu und durch. 😂🙈

Wir stoppten diesmal an der Insel Padar. Diese Insel ist recht berühmt im Komodo Nationalpark, da man von oben 3 verschiedene Strände sehen kann. Mit weißem, schwarzem und pinkem Sand. Wir bestiegen den Berg, um den Sonnenuntergang zu genießen. Für mich war der Aufstieg die erste große Strecke, die ich nach dem Unfall gelaufen bin und ich war echt stolz, dass ich es bis hoch geschafft habe.

Ansonsten hatte ich wieder wunderschöne Tauchgänge, die man kaum in Worte fassen kann. Einer der besten war diesmal im Norden des Nationalparks. Als wir in Castle Rock (Tauchplatz) runter gingen, fingen große Schwärme von unterschiedlichen Fischen an uns einzukreisen. Das war so spektakulär, ich kann es gar nicht beschreiben. Einfach überall Fische, wo man hinschaute! Leider hatte ich keine Kamera dabei, da ich geguidet habe und mich voll auf die Gäste konzentrieren muss.

Als wir unseren letzten Abend auf der Tauchsafari hatten, machten wir ein BBQ auf der Insel Gili Lawa Darat. Und um etwas zurück zu geben machten wir ein Beach Cleaning.

Ansonsten habe ich mal ein paar Schnappschüsse von Labuan Bajo und meiner Zeit hier gemacht.

Mein lieblings Warung. Da kommt man mit Englisch nicht weiter.

Blick auf die Bucht von Labuan Bajo

Der Hafen von Labuan Bajo

Partytime

Mein Lieblingsessen. Konnte nicht abwarten, deswegen hab ich schon gekostet.

Leckeres Frühstück

Hier gibt es eine Bäckerei mit leckerem Brot

Meine Lieblingsgäste

Nun wäre heute eigentlich mein Divemaster zu Ende gewesen. Leider habe ich ihn zeitlich nicht schaffen können, da auch in meiner letzten Woche unser Tagesboot wieder ausfiel, weil wir auf ein Riff auf liefen. Danach war das Boot fahruntauglich und musste abgeschleppt werden.

An Abenteuern mangelt es hier auf jeden Fall nicht! 😂

Ich mach jetzt meinen Visarun nach Singapur und werde wohl voraussichtlich die restliche Zeit meiner Reise in Indonesien verbringen. Ich möchte ja schließlich meinen Divemaster noch irgendwann abschließen!

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