Nach einem halben Jahr zurĂŒck in Indonesien 😍

Am Freitag den 15.3. flog ich endlich zurĂŒck nach Indonesien. Ein halbes Jahr ist es nun her, als ich meine Heimreise von meinem Auslandsjahr aus Indonesien antrat. Ich habe Indonesien sehr vermisst und es fĂŒhlte sich an, als wĂŒrde ich Heim fliegen.

Nachdem ich nun wieder Standby fliegen kann, nutzte ich dies auch direkt aus und buchte Standby Business Class bei Qatar.

Meine Eltern brachten mich zum Flughafen. Als ich am Check In dran war, sagte man mir, dass ich mit den Adidas Turnschuhen die ich an hatte, nicht auf einen Qatar Flug als Mitarbeiter mit fliegen darf. Ich könne mir aber gern neue Schuhe kaufen… Da ich noch andere Schuhe im Kofferraum meiner Eltern hatte, kamen sie zum Flughafen zurĂŒck und ersparten mir, dass ich neue Schuhe kaufen musste.

Nun als ich endlich mein Ticket hatte rannte ich zum Flieger, denn es war bereits Boarding Time. Ich flog mit einer Boeing 777. Diese hat die QSuite verbaut. Besser kann man fast nicht reisen! Ich konnte eine TĂŒr zu fahren und war somit ganz fĂŒr mich allein.

Der Service und das Essen an Board waren Spitzenklasse!

Als ich in Doha ankam erfuhr ich leider, dass der nĂ€chste Flug nach Jakarta keine Mitarbeiter erlaubt. In Doha gibt es einige RuherĂ€ume wo man auf einer Liege recht angenehm schlafen kann. Das tat ich und nahm anschließend den Flug in der FrĂŒh nach Jakarta. Da kam ich allerdings nun Abends 21Uhr an. An der Passkontrolle fing ich an meine Brocken Indonesisch zu reden, was dazu fĂŒhrte, dass der Mann nur noch Bahasa sprach und als er die anderen Stempel vom letzten Jahr sah, fragte er nach meiner Arbeitserlaubnis. Ich erklĂ€rte dann, dass ich nur zum Urlaub da bin… Das wĂ€re fast schief gegangen. 🙈

Mein Rucksack war der erste der raus kam und ich machte mich via Skytrain zum Terminal 3, ins Digital Airport Hotel. FĂŒr 35€ schlief ich 2 NĂ€chte direkt im Terminal, gefĂŒhlt in einer Art Raumkapsel. Man hat quasi einen kleinen Raum fĂŒr sich, der aus einem Bett besteht, mit großem TV und Kopfhörern, Spiegel, Klimaanlage und schöner Beleuchtung. Außen gibt es noch einen abschließbaren Schrank fĂŒr sein GepĂ€ck, sowie mehrerer GemeinschaftsbĂ€der. Alles war sauber. Die Kapseln sind aus Plastik und recht hellhörig durch die Öffnungen fĂŒr LĂŒfter. Also Oropax sind schon von Vorteil. Zudem gab es HandtĂŒcher, Duschbad, Schlappen und Wasser vom Hotel fĂŒr jeden Gast. Ich fand es super und wĂŒrde immer wieder da buchen.

NatĂŒrlich ging ich noch schön indonesisch essen und war so gegen 1Uhr im Bett. Eigentlich wollte ich mich am nĂ€chten Tag mit einer Freundin treffen, als ich 14Uhr aufwachte, hatte sich das quasi erledigt. Draußen gewitterte es wie verrĂŒckt.

Also kĂŒmmerte ich mich um meine FlĂŒge und erfuhr gleich, dass der Direktflug, den ich gebucht hatte, voll sei. Also buchte ich um und flog 3h frĂŒher als geplant mit Zwischenstop in Makassar.

Somit war ich Montag morgen um 7Uhr in Sorong. Da die Taxis vor der Ankunft so teuer sind, lief ich aus dem Flughafen raus und nahm so einen kleinen gelben Bus… Ich hatte mit dem Mann 30000rph ausgemacht (ca. 2€). Das ist generell immer noch zu viel, normal kostet eine Fahrt hier um die 10000rph. Aber… Leben und Leben lassen!

Nun ging ich anschließend in meinem Swiss Belhotel erstmal zum großen FrĂŒhstĂŒcksbuffet und schlug mir den Bauch voll. Um 9Uhr bekam ich mein Zimmer und schlief erstmal bis 16Uhr, da ich die ganze Nacht nicht geschlafen hatte.

Anschließend ging ich runter vor das Hotel, weil mein Freund Monchi, den ich von der letzten Tauchsafari hier kannte, vorbei kommen wollte. Eine Stunde wartete ich. Naja mit blonden Haaren ist man hier ein begehrtes Fotomotiv. Als dann allerdings traditionell gekleidete Papuaner vorbei kamen, bat ich auch um Fotos. Allerdings beruhte auch dies auf Gegenseitigkeit!

Danach kam dann auch endlich Monchi vorbei und die Wiedersehens Freude war groß! Wir tranken ein Bintang und gingen zum Abendessen.


Morgen nun gehts wieder auf 12-tĂ€gige Tauchsafari. Ich kann es kaum erwarten! Diesmal ist es eine Überfahrt von Sorong nach Ambon, via Misool und die Banda See, mit der SMY Ondina.

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